[Kopfnavigation] [Hauptnavigation] [Unternavigation] [Inhalt] [Detailnavigation]
Wettervorhersage
Partner in
Oberhausen
Logo of the Theater Oberhausen
Partner werden
Werden Sie Partner der Stadt Oberhausen. Hier können Sie für Ihr Angebot werben.
Mail an die Pressestelle
 

"Die Sammlung O." zeigt den städtischen Kunstbesitz

Noch bis Januar im Kleinen Schloss: "Die Sammlung O". - der Kunstbesitz der Stadt Oberhausen. (Foto: Ludwig Galerie/Thomas Wolf) "Das Wunder von O." - so beschrieb das NRZ-Feuilleton großformatig eine kleine Ausstellung im Kleinen Schloss. Die ungewöhnliche und heterogene Sammlung der ehemaligen "Städtischen Galerie Schloss Oberhausen" - heute "Ludwig Galerie Schloss Oberhausen" - erlaubt erstmals seit 20 Jahren (und noch bis zum 9. Januar 2011) wieder einen Blick auf den städtischen Kunstbesitz. "Die Sammlung O." stellt nach Einschätzung der NRZ nicht nur "erstaunliche Kunstwerke aus", sondern beweist auch, "dass es in Oberhausen ein Kunstleben vor dem Glücksfall Ludwig gab".

Dabei spiegelt der hiesige Kunstbesitz ein Stück Sammlungsgeschichte und Sammlungsmöglichkeiten des (industriellen) Ruhrgebiets. Als erste Galerie im Revier nach dem Zweiten Weltkrieg 1947 durch die Stadt Oberhausen eröffnet, wurde die Sammlung durch die Erwerbungen der Museumsdirektoren geprägt und durch Schenkungen bereichert.

In einer Inszenierung der Konfrontation und des Miteinanders begegnen sich Malerei und Skulptur, Grafik und Kunsthandwerk, Hochwertiges und Kurioses. Gerhard Richters "Mutter und Tochter" von 1965 eröffnet einen Dialog mit der Kölner Skulptur der Hl. Ursula (14. Jh.). Ben Willikens' "Zellentür Nr. 7" verschließt sich Hermann Blumenthals bronzenen "Huckepack-Artisten". Und wenn Otto Dix’ "Nächtliche Erscheinung" das Fürchten lehrt, gilt dies sicher ebenso für den maskenhaften Garuda-Vogel des Gottes Wishnu, der im indonesischen Bali hergestellt wurde.

Neben bekannten Namen wie Picasso, Beckmann, Miró oder HA Schult, die vor allem mit Grafiken  vertreten sind, ist es die zeitliche und mediale Breite, die diesen Bestand sehenswert macht. Oder, wie es die NRZ zusammenfasste: Hier wurde zwar lange ohne erkennbares Konzept gesammelt, aber durchaus mit Instinkt und Geschmack.

Die Sammlung O. ist Teil der Collection-Tours der RuhrKunstMuseen im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010.
Ermöglicht wird die neue Präsentation des Oberhausener Kunstbesitzes durch die Peter und Irene Ludwig Stiftung, die Sparkasse Oberhausen und WDR 3.

In Kürze

Ludwig Galerie Schloss Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46
46049 Oberhausen
Tel: 0208 4124928
http://www.ludwiggalerie.de/

Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr
Zur Ausstellung erscheint am 24. November ein Katalogbuch zur Sammlungsgeschichte.