Stadtportrait / Sehenswürdigkeiten
Oberhausen ist Sitz der Zentrale des LVR-Industriemuseum, Rheinisches Landesmuseum für Industrie- und Sozialgeschichte. Das dezentral aufgebaute Museum zeigt in sechs Einzelmuseen im Rheinland, alle untergebracht in ehemaligen Fabrikgebäuden, die historische Entwicklung verschiedener Industriebranchen. Träger des Industriemuseums ist der Landschaftsverband Rheinland. In Oberhausen präsentiert das Museum seit August 1997 in der Walzhalle der 1981 stillgelegten Zinkfabrik Altenberg an der Hansastraße die Geschichte der Eisen- und Stahlindustrie an Rhein und Ruhr. Darüber hinaus betreut das Museum in Oberhausen das Archiv der "St. Antony-Hütte" und das "Volksmuseum Eisenheim". Im ehemaligen Zentralmagazin der Gutehoffnungshütte an der Essener Straße (Peter-Behrens-Lagerhaus) ist das Depot des Industriemuseums untergebracht. Im LVR-Industriemuseum in Oberhausen liegen dem Besucher 150 Jahre Eisen- und Stahlgeschichte, die das Arbeiten und Leben vieler tausend Menschen an Rhein und Ruhr wesentlich geprägt haben, buchstäblich zu Füßen, denn ein eiserner Steg spannt sich in luftiger Höhe über die 3.500 qm große Ausstellungsfläche. Die Distanz ist bisweilen nötig, will man die Großobjekte einmal in ihrer ganzen Ausdehnung in Augenschein nehmen: Stahlwalzen, Dampfhammer, Schwungrad, eine interaktive Leitstandsimulation für einen Hochofen und andere Zeugnisse der Ruhrindustrie bilden das materielle Rückgrat der Ausstellung. Doch auch der Blick aus nächster Nähe hat es in sich. Steht man unter dem 20 Tonnen Ungetüm eines Dampfhammers von 1910, macht sich ein leichtes Unbehagen breit, ahnt man doch die gigantische Wucht, mit der dieser Koloss glühende Stahlblöcke formte. Nicht minder imposant sind die Dampflokomotive der Baureihe 50, von Krupp 1941 gebaut, und eine Zwei-Rollen-Rotationspresse, Baujahr 1925. In neun Einheiten dokumentiert das Museum zudem anschaulich die Geschichte der Schwerindustrie, die auf öden Flächen zwischen Rhein und Ruhr binnen 150 Jahren eine Industrieregion prägte, die ihresgleichen in Europa sucht. Technische Entwicklungen, Produktionsmethoden und Produkte sowie die Auswirkungen auf Stadt und Land, Mensch und Umwelt, Leben und Arbeiten werden anhand von Exponaten und audiovisuellen Medien gezeigt. Die ehemalige Fabrikantenvilla der Zinkfabrik Altenberg beherbergt heute die Zentralverwaltung des LVR-Industriemuseums mit Bibliothek und Archiv. Angegliedert sind die Restaurierungswerkstätten, der technische Dienst und das Fotolabor.
Adresse:
LVR-Industriemuseum
Hansastraße 20
46049 Oberhausen
Telefon: 02234 9921-555
Fax: 02234 9921-300
e-mail: info@kulturinfo-rheinland.de
Sehenswürdigkeiten / LVR-Industriemuseum
Oberhausen ist Sitz der Zentrale des LVR-Industriemuseum, Rheinisches Landesmuseum für Industrie- und Sozialgeschichte. Das dezentral aufgebaute Museum zeigt in sechs Einzelmuseen im Rheinland, alle untergebracht in ehemaligen Fabrikgebäuden, die historische Entwicklung verschiedener Industriebranchen. Träger des Industriemuseums ist der Landschaftsverband Rheinland. In Oberhausen präsentiert das Museum seit August 1997 in der Walzhalle der 1981 stillgelegten Zinkfabrik Altenberg an der Hansastraße die Geschichte der Eisen- und Stahlindustrie an Rhein und Ruhr. Darüber hinaus betreut das Museum in Oberhausen das Archiv der "St. Antony-Hütte" und das "Volksmuseum Eisenheim". Im ehemaligen Zentralmagazin der Gutehoffnungshütte an der Essener Straße (Peter-Behrens-Lagerhaus) ist das Depot des Industriemuseums untergebracht. Im LVR-Industriemuseum in Oberhausen liegen dem Besucher 150 Jahre Eisen- und Stahlgeschichte, die das Arbeiten und Leben vieler tausend Menschen an Rhein und Ruhr wesentlich geprägt haben, buchstäblich zu Füßen, denn ein eiserner Steg spannt sich in luftiger Höhe über die 3.500 qm große Ausstellungsfläche. Die Distanz ist bisweilen nötig, will man die Großobjekte einmal in ihrer ganzen Ausdehnung in Augenschein nehmen: Stahlwalzen, Dampfhammer, Schwungrad, eine interaktive Leitstandsimulation für einen Hochofen und andere Zeugnisse der Ruhrindustrie bilden das materielle Rückgrat der Ausstellung. Doch auch der Blick aus nächster Nähe hat es in sich. Steht man unter dem 20 Tonnen Ungetüm eines Dampfhammers von 1910, macht sich ein leichtes Unbehagen breit, ahnt man doch die gigantische Wucht, mit der dieser Koloss glühende Stahlblöcke formte. Nicht minder imposant sind die Dampflokomotive der Baureihe 50, von Krupp 1941 gebaut, und eine Zwei-Rollen-Rotationspresse, Baujahr 1925. In neun Einheiten dokumentiert das Museum zudem anschaulich die Geschichte der Schwerindustrie, die auf öden Flächen zwischen Rhein und Ruhr binnen 150 Jahren eine Industrieregion prägte, die ihresgleichen in Europa sucht. Technische Entwicklungen, Produktionsmethoden und Produkte sowie die Auswirkungen auf Stadt und Land, Mensch und Umwelt, Leben und Arbeiten werden anhand von Exponaten und audiovisuellen Medien gezeigt. Die ehemalige Fabrikantenvilla der Zinkfabrik Altenberg beherbergt heute die Zentralverwaltung des LVR-Industriemuseums mit Bibliothek und Archiv. Angegliedert sind die Restaurierungswerkstätten, der technische Dienst und das Fotolabor.
Adresse:
LVR-Industriemuseum
Hansastraße 20
46049 Oberhausen
Telefon: 02234 9921-555
Fax: 02234 9921-300
e-mail: info@kulturinfo-rheinland.de


