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WirtschaftsdatenMit der Schließung des Elektrostahlwerks gleich neben dem CentrO im Dezember 1997 und der Stilllegung des Nordschachtes der ehemaligen Zeche Osterfeld nur wenige Wochen später verabschiedete sich die Schwerindustrie komplett aus Oberhausen.
Erfolgreicher Strukturwandel
Die einstige „Wiege der Ruhrindustrie“ gilt heute als Vorbild für einen erfolgreichen Strukturwandel. Insbesondere seit der Eröffnung des CentrO konnte die Zahl der Erwerbslosen überdurchschnittlich gesenkt werden. Der Beschäftigungsabbau ist gestoppt, und dank eines deutlichen Zuwachses der Arbeitsplätze im Bereich Handel und Dienstleistungen ist auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wieder gestiegen.
Allein im inneren Gewerbegürtel des CentrO entstanden in den vergangenen Jahren fast 2000 moderne Dienstleistungsarbeitsplätze, davon der weitaus überwiegende Teil seit dem Jahr 2000.
Überdurchschnittlich entwickelt
Mit seiner dynamischen Wirtschaftsentwicklung hat sich Oberhausen längst vom Regionaltrend abgekoppelt und überdurchschnittliche Wachstumsindikatoren zu verzeichnen. So sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Ruhrgebiet von 1998 bis 2004 um 2,40 Prozent und landesweit um 0,02 Prozent, während in Oberhausen ein Plus von 1,00 Prozent zu verzeichnen war. Dies ist der beste Wert aller Ruhrgebietskommunen. Das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigem legte in Nordrhein-Westfalen von 1998 bis 2003 um 8,6 Prozent zu; in Oberhausen lag der Zuwachs doppelt so hoch, nämlich bei 17,5 Prozent.
Tabellenführer im Gastgewerbe
Die jährlichen Übernachtungen im Gastgewerbe haben sich im Vergleich aller bundesdeutschen Großstädte am erfreulichsten entwickelt. Wurden vor der CentrO-Eröffnung gerade 66.000 Übernachtungsgäste pro Jahr gezählt, so hat sich ihre Zahl seitdem auf 186.000 nahezu verdreifacht.

